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Detailinformationen: (Sehenswertes)
+++ Eisenbahnbrücke +++
Landkreis: Erzgebirgskreis
Kontakt: Touristinfo
08352 Raschau-Markersbach OT Markersbach
Dorfstraße
Weitere Angaben

  Sachgebiet: Sehenswertes
  Kategorie: Denkmale/Postsäulen/Grabmale
 
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Kurzbeschreibung:

Das Ortsbild von Markersbach wird von unserem Eisenbahnviadukt geprägt, von der großen Brücke der Eisenbahnlinie Schwarzenberg - Annaberg-Buchholz, die sich in einer mächtigen Schleife über mehrere Brücken aus dem Mittweidatal hinaus mit einer Steigung von 1 : 40 auf die Scheibenberger Hochfläche windet. Die weithin sichtbare Stahlbrücke, mit einer Länge von 237 m und einer Höhe von 37 m, wird auf Grund ihrer Konstruktion im Volksmund auch "Streichholzbrücke" genannt. Die Gesamtmasse dieser Eisenbahnbrücke beträgt 534 t. Nach einem Entwurf von Ing. Krüger, dem Erbauer des Blauen Wunders in Dresden, wurde sie 1888 unter Leitung des Geheimen Finanzrates Köpcke errichtet. Am 1. Dezember 1889 fuhr der erste Zug auf dieser Strecke, welche von Grünstädtel (von dort war die Bahnlinie von Schwarzenberg weitergeführt worden, um die Kleinbahn nach Rittersgrün anzuschließen) bis Buchholz, dem Endpunkt der Bahnlinie Chemnitz - Flöha - Annaberg-Buchholz , verschient wurde. 1997 wurde der Zugverkehr eingestellt. Der schlechte Zustand der Bahnkörper machte dies erforderlich. Dieser letzte Tag berührte die Menschen so sehr, daß zum Abschied ein Lied getextet und nach der Musik von Anton Günther - is Feierohmd - mit musikalischer Begleitung unter Tränen von den Menschen gesungen wurde. Niedergeschrieben wurden die Eindrücke des Tages mit den melancholischen Worten: "Es war ein selten trauriger Anlaß, als am 27.09.97, einem Sonnabend, das letzte Mal ein Personenzug von Schwarzenberg nach Annaberg-Buchholz fuhr. Viele Menschen nutzten in den letzten Tagen vorher noch einmal die Gelegenheit, diese so romantische Strecke mit dem Zug zu fahren und nahmen Abschied. Es war ein Gefühl einer Beerdigung. Dann der letzte vollbesetzte Zug um 19.30 Uhr. Ein letztes Rattern, ein letztes Hupen, ein allerletztes Erleben, dann verschwand er in dem Waldeinschnitt Richtung Scheibenberg." Nach mehrjähriger Stille auf der Strecke, wurden die zu Teil zugewachsenen Gleise wieder freigemacht und in langwieriger Arbeit das Gleisbett ausgebessert.

Bauzüge gehören nun wieder zum Ortsbild. Seit 2003 fahren Sonderzüge mit Dampflokomotiven von Schwarzenberg bis nach Schlettau.

Ein Erlebnis ganz besonderer Art für Touristen u. Fotografen.

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