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Stadtteil Beierfeld

Beierfeld entstand um 1208 mit dem Bau einer Wallfahrtskirche. Die Peter-Pauls-Kirche ist eine der ältesten Kirchen des Erzgebirges. Sie besitzt kunstvolle Grabplatten, einen frühbäuerlichen Altar, die einzige erhaltene Orgel von Donati, bürgerliche Logen und wertvolle Epitaphen. Seit 1994 wird die Restaurierung dieser Kirche vorangetrieben. Der Kulturhistorische Förderverein Beierfeld e.V. erhält sie als Denkmal und nutzt sie für Konzerte und Ausstellungen. Neben der Peter-Pauls-Kirche sind die Beierfelder Heimatberge im Schnitzerheim an der Pestalozzistraße und das in Sachsen einmalige Rot-Kreuz-Museum besonders sehenswert.

Im Jahr 1650 kommt Beierfeld unter die Herrschaft der Besitzer des Gutes Sachsenfeld. In dieser Zeit beginnt mit dem sich entwickelnden Bergbau der Wandel vom reinen Bauerndorf zur industriell geprägten Gemeinde. Die aufkommende Löffelmacherei im 17. und 18. Jh. sowie die Blechwarenindustrie im 19. Jh. wurden zu den bestimmenden Industriezweigen im Ort. Aus der anfänglich handwerklichen Produktion von Haus- und Küchengeräten entwickelte sich ab Beginn des 20. Jh. die fabrikmäßige Herstellung in Großbetrieben. Die Blechwarenerzeugnisse, allem voran die Sturmlaternen, begründeten Beierfelds Weltruf.

 
Gefördert durch: die Europäische Union und den Freistaat Sachsen.