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Stadtteil Grünhain

Grünhain wurde durch die günstige Lage an der Salzstraße der Ort für den Zisterzienserorden, um 1230 anstelle der kleinen Burg in Grünhain ein Kloster zu errichten. Dazu schenkte Burggraf Meinhardt II. dem Kloster Grünhain im Jahre 1233 10 Dörfer, darunter Beierfeld. Die Lebenshaltung der Mönche beeinflusste die gesamte Region positiv. Grünhain erhielt 1267 das Stadtrecht und danach auch Markt-, Brau- und Bergrechte. Durch Schenkungen, Abgaben und Frondienste baute das Kloster seinen Besitz kontinuierlich aus; es verfügte über Liegenschaften bis hin ins Böhmische hinein. Mit 56 Dörfern und drei Städten stellte es die größte politische und wirtschaftliche Macht im Erzgebirge des 15. Jahrhunderts dar. Niedergang und Zerstörung, in dessen Folge auch die Stadt ein wechselvolles Dasein fristete, waren bedingt durch Reformationen, Bauernkrieg, 30-jährigen Krieg, Seuchen, Brände und Hungernöte. Im Jahr 1536 wurde das Kloster Grünhain im Zuge der Reformation aufgelöst.

Danach wurde das Amt Grünhain gegründet, das bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Bestand hatte. Das ehemalige Amtshaus, das Klostergelände, die original erhaltene 1,4 km lange Klostermauer, der sog. Langschuppen (Kornhaus des Klosters), der Fuchsturm und das sanierte ehemalige Torhaus sind heute noch zu besichtigen. Die St.- Nicolai-Kirche ist Ausdruck einer stolzen Bürgerschaft in der ehemaligen Amtsstadt Grünhain. Am höchsten Punkt in der Gemarkung der Stadt, auf dem Spiegelwald, wurde 1999 der „König-Albert-Turm“ neu errichtet. Von hier aus kann man bei guter Sicht einen einzigartigen Rundblick über das Erzgebirge genießen. Der Aussichtsturm ist mit einem behindertengerechten Aufzug ausgestattet und ermöglicht damit jedem eine bequeme Besteigung des Turms.

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Beschreibung

 
Gefördert durch: die Europäische Union und den Freistaat Sachsen.