Natur- und Wildpark Waschleithe
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Schaubergwerk "Herkules-Frisch-Glück" Waschleithe
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Stadtteil Waschleithe

In Waschleithe, im Landschaftsschutzgebiet „Oswaldtal“ entstand während der Zeit des großen „Bergkgeschrey“ um 1500 eine Erzwäsche. Sie gab der 1591 der jetzigen Siedlung den Namen. Überregionale Bekanntheit erlangte der heutige Stadtteil durch ein geschichtsträchtiges Ereignis. In der Nacht vom 7. zum 8. Juli 1455 wollte der Ritter Kunz von Kauffungen mit der Entführung der Prinzen Ernst und Albrecht aus dem Altenburger Schloss die Bezahlung von Kriegsdiensten erzwingen, welche der Landesherr Kurfürst Friedrich II. verweigerte. Durch den Köhler Schmidt wurde der Entführer in Waschleithe gestellt und Prinz Albrecht befreit. Zum Andenken an den späteren Herzog Albrecht von Sachsen ist 1822 ein Obelisk am Fürstenberg errichtet worden. In unmittelbarer Nähe erbaute man 1838/39 ein Blockhaus in Form einer Köhlerhütte; heute eine gern und viel besuchte Einkehrstätte. Nur wenige Meter von der Köhlerhütte Fürstenbrunn entfernt, befindet sich am Fürstenberg das älteste Schaubergwerk Sachsens. Das stillgelegte Erz- und Marmorbergwerk aus dem 18. Jahrhundert ist heute ein Geheimtipp für stimmungsvolle Konzerte, Berghochzeiten und Mettenschichten.

Ein beliebtes Waschleither Touristenziel ist auch die Schauanlage "Heimatecke" am Seifenbach. Während der Sommermonate werden dort in einer Miniaturlandschaft Modelle von bekannten erzgebirgischen Bauwerken gezeigt. Erlebnisse anderer Art bietet der Natur- und Wildpark. 1971 eröffnet, sind im parkähnlichen Gelände vorwiegend einheimische Tierarten zu beobachten. Seit 2007 ist der Natur- und Wildpark mit einer modernen Multimediaeinrichtung ausgestattet und im Internet live zu erleben.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.waschleithe.de.

 
Gefördert durch: die Europäische Union und den Freistaat Sachsen.